Der erste Stop meines Abenteuers ist Mexiko-Stadt, die größte Stadt Nordamerikas. An meinem ersten Tag durfte ich das Zentrum und die Altstadt bei Nacht kennenlernen – aufgrund der vielen Menschen, Lichter und Autos ein besonderes Erlebnis. Die Stadt ist so vielseitig, dass man allein hier mehr als eine Woche verbringen kann, ohne dass es einem langweilig wird. Mein Blogbeitrag soll Dir helfen, nicht den Überblick zu verlieren und Dich in der Mega-City gut und sicher zu orientieren.
- Zwischenstopp in Paris
- Über den großen Teich nach Mexiko
- Bienvenido a CDMX
- Sicher ins Abenteuer starten
- Ab in den Großstadtdschungel
- Pulsierendes Nachtleben und frische Tacos
- Centro Histórico und Zócalo
- Ein letzter Absacker
Frühmorgens um 4 Uhr klingelt der Wecker. Was für eine gottlose Zeit. Doch wenn es in den Urlaub geht, stört einen selbst das nicht. Geschlafen habe ich ohnehin kaum, zu aufgeregt war ich die Nacht über.
Auf geht es zum Flughafen Düsseldorf. Die Bahn ist pünktlich und nach ca. einer Stunde habe ich bereits das Gepäck aufgegeben und bin durch die Sicherheitskontrolle. Ich gehöre offensichtlich zu den Leuten, über die sich in Tik Tok- und Instagram-Videos gerne lustig gemacht wird. Na gut, sei es drum – lieber zu früh da als sich nachher abhetzen zu müssen.
Zwischenstopp in Paris
Ich gönne mir erstmal einen Cappuccino und ein Croissant, um wachzuwerden und mich auf meinen Zwischenstopp in Paris vorzubereiten. Um ca. 9 Uhr geht es schließlich los und ca. eine Stunde später werde ich aus der Ferne, trotz wolkigem Himmel, vom Eiffelturm begrüßt.
Auf dem Flughafen Charles-de-Gaulle findet man sich trotz der enormen Größe sehr gut zurecht: Ich verlaufe mich kein einziges Mal, was wohl auch an dem freundlichen Personal liegt, was einem bei Fragen direkt weiterhilft.



Über den großen Teich nach Mexiko
Nach einer kurzen Wartezeit startet endlich das Boarding. Was bin ich aufgeregt. Mein erster Langstreckenflug alleine, und das in ein Land, bei dem mich viele zuerst gefragt haben: „Mexiko? Ist das nicht gefährlich?“ Aber ich will mir meine eigene Meinung bilden.
Nach knapp 12 Stunden Flug nähern wir uns einer der größten Städte des amerikanischen Kontinents: Mexiko-Stadt. Wir fliegen über ein nicht enden wollendes Meer aus Häusern, Kirchen und Wolkenkratzern. Am Horizont erheben sich die Berge und Vulkane, in die die Mega-Metropole eingebettet ist.
Bienvenido a CDMX
Das Flugzeug setzt zur Landung am Flughafen Benito Juárez an und wir berühren mexikanischen Boden. Denke ich zumindest, denn plötzlich hebt das Flugzeug wieder ab, um noch eine Ehrenrunde zu drehen. Da der Pilot mit starkem französischen Akzent spricht, verstehe ich die Durchsage nicht und harre der Dinge aus, bis wir schließlich 10 Minuten später um 16 Uhr landen. Bienvenido a Ciudad de México – oder auch kurz: CDMX.
Bei der Einreise werde ich positiv überrascht: Entgegen der Meinung im Internet ist der Mitarbeiter am Flughafen überaus freundlich, stempelt mir eine großzügige Aufenthaltszeit in den Reisepass und begrüßt mich herzlich. Jetzt kann es losgehen.
Sicher ins Abenteuer starten
Am Flughafen treffe ich meinen Freund Miguel, der extra aus dem mexikanischen Bundesstaat Tabasco angereist ist, um mich zu treffen und um mir die Stadt zu zeigen. Erst einmal geht es ins Airbnb, um unsere Koffer loszuwerden.
Für mich erfolgt zugleich das erste Learning: Bevor Du in Mexiko ein Uber bestellst, dass Dich vom Flughafen in die Stadt bringt, musst Du zuallererst vom Flughafengelände runter. Denn auf dem Flughafengelände befinden sich die Taxifahrer, die nicht allzu gut auf Uber zu sprechen sind und teilweise auch sehr aggressiv werden können.
Grundsätzlich gilt: Buche Dir für längere Strecken und vor allem auch nachts immer ein Uber. Tagsüber kannst Du alternativ auch die Metro nehmen, die deutlich günstiger ist. Die öffentlichen Taxen solltest Du lieber meiden, Fahrdienste wie Uber und Cabify sind deutlich sicherer.
Wenn Du in Mexiko-Stadt landest, empfehle ich Dir, Dein Uber vom Hotel Camino Real aus zu buchen. Um dorthin zu gelangen, musst Du Dich im Terminal 1 des Flughafens in die erste Etage begeben. Dort angekommen, suchst Du schließlich nach der Beschilderung, die Dich zum Hotel führt. Um ins Hotel zu gelangen, musst Du noch über eine geschlossene Brücke laufen. In der Lobby des Hotels gibt es gratis W-Lan und Du kannst entspannt und sicher Dein Uber bestellen.
Ab in den Großstadtdschungel
Endlich geht es rein in die Stadt. Die Dimensionen von Mexiko-Stadt machen sich hier wieder bemerkbar: Selten habe ich so eine Dichte an Autos auf den Straßen gesehen und eine Route, die auf Google Maps relativ kurz aussieht, entpuppt sich in der Realität als 45-minütige Autofahrt. Willkommen in einer Mega-Metropole.
Mexiko-Stadt ist einer der ältesten Städte des amerikanischen Kontinents und mit rund 9 Mio. Einwohnern im Stadtkern bzw. fast 21 Mio. Einwohnern einschließlich der Außenbezirke einer der größten Metropolen der Welt.
Angekommen in unserem Airbnb, packen wir erstmal aus und machen uns frisch. Die Unterkunft befindet sich nur 5 Minuten fußläufig vom Palacio de Bellas Artes entfernt in einer sehr sicheren und auch nachts sehr belebten Gegend.
Pulsierendes Nachtleben und frische Tacos
Nach dem Auspacken geht es ab nach draußen. Im Zentrum pulsiert das Leben, die Straßen sind voller Menschen, die lachen und tanzen, überall ist Musik zu hören und der Geruch von leckerem Essen liegt in der Luft.
Unser erster Stop ist ein kleiner Tacostand, oder besser gesagt ein Einkaufswagen, der zu einem Tacostand umfunktioniert wurde, inklusive Grillplatte und Eimern voll leckerer Salsas und frischem Koriander. Wir bestellen jeder einen Taco mit Schweinefleisch, Zwiebeln und Nopales (Kaktusblättern), getoppt mit Limettensaft, Koriander und Salsa Verde. Auf den ersten Blick wirkt der Stand wenig vertrauenswürdig, jedoch bestätigt sich einmal mehr meine These, dass man an den einfachsten Orten das beste Essen bekommt – der Taco schmeckt unfassbar lecker!



Wusstest du schon? Die mexikanische Küche gehört, neben der französischen und japanischen, zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO.
Centro Histórico und Zócalo
Nach dem sehr leckeren Taco und der obligatorischen Fototour am Palacio de Bellas Artes geht es vorbei am Torre Latino rein ins Centro Histórico (Altstadt). Die Gebäude wurden aus den Vulkansteinen der alten Aztekenhauptstadt Tenochtitlán erbaut und haben daher eine dunkelgraue Farbe.



Zentrum der Altstadt ist die Plaza de la Constitución, auch Zócalo genannt, im Herzen von Mexiko-Stadt. Der riesige Platz ist umrahmt von prächtigen Gebäuden, der Kathedrale von Mexiko-Stadt und komplett autofrei. Vor der Entdeckung Amerikas befand sich hier der Hauptplatz von Tenochtitlán, jedoch rissen die Spanier mit der Eroberung des Aztekenreiches alle Tempel und Gebäude ab und errichteten auf den Ruinen Mexiko-Stadt.
Auch wenn der spanische Einfluss überall spür-, hör- und sichtbar ist, so finden sich doch überall kleinere und größere Überbleibsel des präkolumbischen Erbes. Ein kleines, aber meiner Meinung nach sehr schönes Detail ist die Metrostation Zócalo, die den Beinamen Tenochtitlán erhalten hat.


Ein letzter Absacker
So langsam macht sich die Müdigkeit bemerkbar und wir machen uns wieder auf in Richtung Unterkunft. Vorher kehren wir noch in der Cervecería del Barrio ein, um eine Kleinigkeit zu essen und anzustoßen. Aus den Boxen dröhnt Mambo No. 5, während wir uns Tortas, Tacos und Frozen Margaritas gönnen. Danach geht es ab ins Bett – und trotz der Zentrumsnähe ist es überraschend ruhig und ich schlafe wie ein Baby.



Warst Du bereits in Mexiko-Stadt oder planst Du, die Mega-City zu besuchen? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf Dein Feedback.


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